Wozu Handlungsanweisungen?

Wenn wir über die Steuerung des menschlichen Verhaltens sprechen, dann gibt es dafür ein weites Spektrum.

Dieses Spektrum reicht von

einem komplett intuitiven, spontanen Verhalten jenseits aller rationalen Erklärungen

bis zu

einem Verhalten, das sich an Regeln bzw. Handlungsanweisungen orientiert

Das intuitive spontane Verhalten ist eher mit geistiger Weltsicht verknüpft:

Aus dem Durchleben von Erfahrung erwachsen innere Erkenntnisse, die den Menschen von falschen und einengenden Konzepten befreien und so zunehmend das natürliche spontane Verhalten des Menschen in immer größerem Maße freisetzen.

Das Verhalten nach äußeren Regeln ist eher mit einer materiellen oder auch wissenschaftlichen Weltsicht verknüpft:

Wissenschaft und Experten sagen allen anderen Menschen, was für sie richtig ist und die befolgen das sklavisch - unabhängig davon, was für negative Erfahrungen sie damit machen. Die daraus erwachsenden negativen Erfahrungen werden immer der eigenen Unfähigkeit zugeschrieben, aber nie den falschen Ergüssen der Experten.

Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal der Polarisierung, die ich hier gerade aufgebaut habe, ist innen und außen.

Ein von innen angetriebenes individuelles, spontanes Verhalten versus äußerer Regeln, die sklavisch und unabhängig von emotionalen inneren Befindlichkeiten befolgt werden.

Letzteres ist die negative Ausprägung von Handlungsanweisungen bzw. handlungsbestimmenden Konzepten:

Konzepte werden über die Reaktionen und Erkenntnisse des eigenen Inneren gestellt.

Ich nenne das auch "den Fluch der Experten".

Aber auch eine geistige Weltsicht braucht Konzepte.

Spontanes Verhalten braucht keine Konzepte. Spontanes Verhalten wird sich immer ...

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: Isolierte Rationalität und Differenzierung (Konzepte und Differenzierung)
Bitte unterstützen Sie das Projekt, wenn Sie von diesen Informationen profitieren konnten: